ab sofort gilt bei Eingabe des Codes DRINK@HOME ein 15%-Rabatt für den gesamten Einkauf
  •   schnelle Lieferung
  •   Versandkostenfrei ab 150 €
  •   Datenschutz
  •   Service- & Dienstleistungen

- Tage wie diese - Lammershoek zu Corona-Zeiten

IMG_5566Sechs Wochen Lockdown plus ein weiteres Wochenende - manchmal wissen wir überhaupt nicht mehr, wie lange wir schon hier sind.

Nach wie vor geht das Farmleben weiter - Lieferungen kommen ins Tal, Menschen fahren hin und her, Traktoren ziehen Pflug oder sonstiges Gerät, um den Boden vorzubereiten für den hoffentlich bald eintretenden Dauerregen.

Die Stimmung innerhalb der Famile ist ein wenig angespannt, um uns herum emfinden die Farmer nicht allzuviel Abweichung von der Normalität.

Kälber werden geboren ( und manche sterben leider auch - erst gestern ist ein Frühgeborenes leider nach ein paar Stunden gestorben). Der Esel unseres Nachbarn ist eingezogen, weil er mit dessen Pferd immer überkreuz kam. 

Wir versuchen unsere KUnden zu kontaktieren und diese zu unterstützen, falls sie irgendwann wieder ihre HOtels und Restaurants öffnen dürfen - wie viele werden überleben?

Paradox, wie eigentlich alles seinen Gang zu gehen scheint, sich aber doch nichts richtig bewegt. 

Wir bleiben aber positiv und hoffen auf Bestellungen aus Europa und darauf, dass auch hier bald wieder ein STückchen mehr Normalität eintritt - nicht nur beim Farm Vieh! Eine wunderbare Woche - wir schicken ein Stück Afrikanische Sonne!

 

 

bee491d9-2cc9-46e2-b9b7-c50e1bcd95e7

 

 

 

Sonntag Morgen - es ist neblig grau und regnet! Obwohl es nicht mehr als ein leichter Nieselregen ist, sind wir froh und dankbar für jeden Tropfen.

Als Städter für mich hier imme rnoch komisch, wenn ich plötzlich neue Farben und Formen entdece - 

Beim Spaziergang mit unserem jungen Hund heute Morgen konnte ich tausende von Spinnweben voller Wassertropfen entdecken - und nach nur Stunden von Feuchtigkeit sieht man tatsächlich kleiste Pflänzchen sprießen.

Die Rinder zu beobachten heute Morgen bei der Fütterung war eine Schau - lautes Gemuhe, die beiden neugeborenen Kälbchen jeden Tag ein wenig kräftiger.

Die Reben leuchten auch an Tagen wie heute in ihren Herbstfarben... und auf halber Strecke holt uns der Nachbarshund ein, der heute Morgen ausnahmsweise nicht bei uns war... er scheint unserer Spur gefolgt sein und unser Hundekind lernt wie man Duiker jagt...

Über Lammershoek liegt heute eine Decke, die alle Geräusche dämpft, es ist ruhig - Sonntag Morgen auf dem Land - friedlich scheint es udn man könnte glatt vergessen, dass "draußen" die Welt aus den Fugen geraten ist. 

 

 

Hoffe Ihr hattet einen schönen ersten Mai!

In Südafrika ist seit heute Stage 4 lockdown - d.h. einige Branchen dürfen zurück an die ARbeit - so auch die Weinbranche - allerdings darf nur sehr reduziert gearbeitet werden und Ware darf exportiert werden. Der Wein in Deutschland wird demnach nicht ausgehen - Nachschub kann gewährleistet werden.

Weiterhin bleibt aber Alkoholverkauf und Transport in Südafrika verboten und viele Branchen arbeiten nach wie vor nicht, d.h. wir kommen zum Beispiel nicht an Zement, den wir für unsere Kontourarbeiten benötigen würden. 

Auf der Farm sind die Tage momentan wunderschön - die Lichtstimmung ist morgens und abends unglaublich schön und obwohl es nicht regnet, wird es jeden Tag ein klein wenig grüner.

In der vergangenen Woche wurden zwei Lämmer geboren, heute ein Kalb - so sieht man wie das Leben hier unbeirrt weiter geht. Wir beginnen in der kommenden Woche mit unserer Olivenernte - schon heute haben wir erste Oliven zum Einlegen gepflückt.  Also gibt es demnächst Oliven zum Wein! 

In diesem Sinne - gesund bleiben! Herzlichst Eure Abolds

 

 

 

Liebe Lammershoek Freunde,

 
genau seit vier Wochen besteht in Südafrika kompletter Lockdown. Nicht system-relevante Branchen dürfen nicht arbeiten, die Menschen dürfen ihre Häuser nur zum Einkaufen verlassen, man darf weder spazieren gehen noch seinen Hund ausführen und auf Alkoholverkauf oder Transport stehen hohe Strafen.
 
So ist auch Lammershoek quasi lahm gelegt. Unsere Winemaker dürfen offiziell nicht auf die Farm kommen und im Keller arbeiten, so dass wir alles auf ein Minimalprogramm herunter gefahren haben.
Wir  - die Familie Abold,  sind seit Beginn des Lockdown mit unseren drei Kindern auf der Farm und versuchen, den Betrieb so gut es geht am Laufen zu halten. Unsere Kinder helfen den auf der Farm lebenden Farmarbeitern bei einigen Abläufen im Keller, wir kümmern uns um die Versorgung der Arbeiter mit Lebensmitteln, Masken und co und haben - zur Sicherung der künftigen Lebensmittelversorgung ein Gemüsefeld angelegt.
 
An vielen Tagen fühlt es sich hier an, als sei alles normal - es ist ja immer eher ruhig und beschaulich hier und viele unserer Nachbarn, die auf den Farmen leben und Arbeiten, machen einfach weiter so gut es geht.
 
Natürlich ist dieser Shut down schwierig und wir wissen nicht, wie lange Lammershoek noch die Gehälter der Angestellten bezahlen kann - eigentlich herrscht hier - no work - no pay, aber wir möchten natürlich die Versorgung aller sicher stellen.
 
Das Leben ist für uns „Stadtkinder“, die noch nie so lange am Stück auf der Farm gelebt und jeden Tag die Abläufe mitbekommen haben, ein gänzlich anderes.
Die täglichen Spaziergänge - und wir sind privilegiert, dass wir spazieren gehen dürfen - zeigen uns ein wunderbares Stück Land, wir erleben die Natur, sehen Antilopen, Füchse, Schlangen und alle Arten von Vögeln, können unseren Eukalyptus-Wald im Wind singen hören und erleben, wie Tageszeit und der fortschreitende Herbst, Berge und Täler immer wieder in unglaublichste Farbspektren rückt. 
 
Auf der andern Seite ist man hier abgeschnitten von der Welt - die Familie hat seit vier Wochen niemanden mehr gesehen außer den Farmarbeitern, einmal pro Woche wird eingekauft - auf den Landstraßen kontrollieren Straßenkontrollen, ob man tatsächlich einkauft oder nicht.
 
Die Gesamtsituation in Südafrika gibt zu denken - wenige Tests, eine hohe Dunkelziffer bezüglich der tatsächlichen Covid 19 Infektionen, die Armen, die keine festen Jobs haben, hungern jetzt schon und die Lage in den Townships verschärft sich. 
Wohin wird es wohl führen? Was passiert als Nächstes? Heute Abend wird Präsident Ramaphosa Auskunft geben darüber, ob und wie der die Ausgangsbeschränkungen langsam aufhebt… und das, obwohl wir hier immer noch ansteigende, statt sinkende Infektionszahlen haben. Wir sind gespannt, was kommt.
 
Und dennoch bleiben wir firm darin, nicht aufzugeben, unsere Exporte auszubauen, sobald wir dazu in der Lage sind - und hoffen, unser online Geschäft so weit zu stärken, dass Lammershoek weiter bestehen kann. Wir haben exzellente Weine im Keller, unser Terroir ist einzigartig und unser Team ist loyal und verlässlich. 
Herzlichst Familie Abold

 

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.